Flug von Düsseldorf nach New York mit Air Berlin und Ankunft in JFK Airport

JFK Airport
JFK Airport

Unsere zweite Reise nach New York

Am  10.10.2013 ging es los: unser Direktflug ging mit Air Berlin von Düsseldorf nach New York JFK Airport. Der Düsseldorfer Flughafen ist ja glücklicherweise rechte überschaubar, so dass die Sicherheitskontrolle und der Weg bis zum Gate innerhalb von 15 Minuten geschafft war. Unser Gepäck hatten wir bereits am Vorabend beim Late-Night Check-In von Air Berlin abgegeben. Ausgerüstet mit ein paar Flaschen Wasser für den langen Flug sind wir dann etwas später als geplant an Bord gekommen. Das Boarding verlief aufgrund der neuen Boardinggruppen von Air Berlin insgesamt ganz reibungslos. Am Boden mussten wir dann noch eine weitere Viertelstunde warten bis sich die Maschine in Richtung Startbahn in Bewegung setzte. Grund hierfür war ein Passagier, der  nicht zum Boarding erschienen war; dessen Gepäck sich jedoch bereits in der Maschine befand. Aus nachvollziehbaren Sicherheitsgründen musste das Gepäckstück nunmehr gesucht und aus dem Flugzeug gebracht werden.  Der Kapitän kündigte nunmehr eine Flugzeit von 7:45 Stunden nach New York, JFK Airport an, was eine ganz gute Zeit ist. Trotzdem ein recht langer Flug. Der Start war etwas turbulent durch die herbstliche Wolkendecke , aber insgesamt recht entspannt. Auf der Reiseflughöhe von etwa 11,5 km angekommen, wurde auch das Entertainment Programm auf den Bildschirmen in der Sitzlehne aktiviert. Die Auswahl aus Filmen, Serien, Spielen und den Fluginformationen war recht reichhaltig, auch wenn mir der gewählte Spielfilm „Der große Gatsby“nicht so sonderlich gefallen hat. Ansonsten haben wir die Zeit mit Lesen verbracht. Das Essen von Air Berlin war nicht besonders lecker. Leider gab es auch kein „Gourmet-Essen“ von Sansibar zu kaufen. Hier war wohl etwas schief gelaufen.

Im Kampf gegen die Müdigkeit und die Probleme mit den Beinen und Füßen auf Langstreckenflügen sind wir regelmäßig aufgestanden und haben viel Wasser getrunken.

Zum Ende des Fluges teilt Air Berlin dann die Zollformulare der USA aus. In diesem Formular sollten möglichst alle Fragen zur Einfuhr von Produkten mit „Nein“ beantwortet werden. Übrigens: wer noch frisches Obst dabei hat, muss dieses an Bord verzehren, da die US-Behörden dies ansonsten als Problem bei der Einreise ansehen könnten.

Auf dem Flug gab es dann zwei größere Starkwindfelder mit eher leichten Turbulenzen. Währenddessen wurden die Anschnallzeichen im Flugzeug aktiviert.

Der Sinkflug war noch etwas holpriger als die Startphase, insgesamt aber erträglich. Das Flugzeug hat dann nach den letzten Meter über das Wasser auf einer Landebahn von JFK Airport aufgesetzt. Man bemerkt die Größe des Flughafens aufgrund der langen Rollzeit bis zum Terminal. Dort gab es jedoch glücklicherweise einen direkten Zugang über einen „Finger“ direkt am Flugzeug.

Ankunft JFK Airport

Innerhalb des Flughafens JFK Airport sind die Wege dann doch recht lang. Es empfiehlt sich die Laufbänder zu benutzen, insbesondere wenn man noch Gepäck dabei hat. Sonst hat man nach dem langen Flug eine ganz schöne Lauferei vor sich.

Die erste Station innerhalb des Flughafengebäudes ist dann die Border Control, die Einreise in die Vereinigten Staaten, die sich insbesondere im JFK Airport als recht zeitaufwendig darstellt. Wir landeten in einer Schlange von etwa 400 Menschen und in unserem Bereich etwa 4 besetzten Schaltern. Unsere erste Zeitschätzung belief sich auf 1-2 Stunden. Wir hatten jedoch „Glück“. Etwa nach einer Stunde wurde direkt vor uns ein „Tor“ geöffnet und wir durften uns in dem Bereich für „Visum/Green Card“ anstellen, wo nicht viel los war. Dann ging es recht schnell. Fingerabdrücke hatten wir während unseres letzten US-Aufenthaltes bereits abgegeben, so dass die Abfertigung am Schalter reibungslos war.

Dann ging es zum Gepäckband, wo die Koffer von einem Flug aus Berlin und aus Düsseldorf auf uns warten sollten. Tatsächlich bewegten sich bereits diverse Koffer auf dem Band. Es waren aber – wie sich später herausstellte – nur „Berliner Koffer“. Die Düsseldorfer Gepäckstücke waren bereits auf der anderen (nicht einsehbaren) Seite außerhalb des Bandes abgestellt worden. Wir haben sie nur zufällig bei der Suche nach einer Toilette entdeckt.

Hinter der Gepäckhalle kommt dann noch einmal eine Kontrolle. Diesmal geht es um die Zollkontrolle. Wenn alles glatt geht – so wie bei uns – muss man lediglich sein ausgefülltes Formular vorlegen. Der Zoll-Officer macht seinen Stempel drauf und man darf weiter gehen. Ein erstes Freiheitsgefühl macht sich breit.

Auch wenn man fast überall in New York – auch bei Kleinbeträgen – mit der Kreditkarte zahlen kann, haben wir vor Verlassen des (im Übrigen nicht gerade schönen) Flughafengebäudes noch Bargeld abgehoben. Dann ging es in Richtung Taxistand. Die Beschilderung ist leider nicht ganz optimal, aber dort wo sich eine lange Schlange bildet, findet man meist auch die Taxen. Bei uns war allerdings weit und breit kein Yellow-Cab zu sehen. Auch die Schlange vor uns wurde nicht kleiner. Glücklicherweise wurde uns dann ein privates Shuttle für $ 65 angeboten. Kein Schnäppchen, dafür war der Wagen (ein schwarzer Hummer mit getönten Scheiben) auch nagelneu und der Fahrer freundlich und professionell. Die Fahrt nach Midtown New York dauerte etwa 45 Minuten, was für die Zeit von 17 Uhr mitten in der Rush-Hour nicht so schlecht war.

Unser Shuttle hielt dann gegen 18 Uhr vor dem Hotel (also etwa 2,5 h Stunden nach der Landung).

Gebucht hatten wir das Night Hotel Times Square in der 47th Street.. Dort erlebten wir eine eher unangenehme Überraschung, was wir im zweiten Teil des Blogs berichten werden.

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Flug von Düsseldorf nach New York mit Air Berlin und Ankunft in JFK Airport

JFK Airport Oktober 10th, 2013
JFK Airport

Unsere zweite Reise nach New York

Am  10.10.2013 ging es los: unser Direktflug ging mit Air Berlin von Düsseldorf nach New York JFK Airport. Der Düsseldorfer Flughafen ist ja glücklicherweise rechte überschaubar, so dass die Sicherheitskontrolle und der Weg bis zum Gate innerhalb von 15 Minuten geschafft war. Unser Gepäck hatten wir bereits am Vorabend beim Late-Night Check-In von Air Berlin abgegeben. Ausgerüstet mit ein paar Flaschen Wasser für den langen Flug sind wir dann etwas später als geplant an Bord gekommen. Das Boarding verlief aufgrund der neuen Boardinggruppen von Air Berlin insgesamt ganz reibungslos. Am Boden mussten wir dann noch eine weitere Viertelstunde warten bis sich die Maschine in Richtung Startbahn in Bewegung setzte. Grund hierfür war ein Passagier, der  nicht zum Boarding erschienen war; dessen Gepäck sich jedoch bereits in der Maschine befand. Aus nachvollziehbaren Sicherheitsgründen musste das Gepäckstück nunmehr gesucht und aus dem Flugzeug gebracht werden.  Der Kapitän kündigte nunmehr eine Flugzeit von 7:45 Stunden nach New York, JFK Airport an, was eine ganz gute Zeit ist. Trotzdem ein recht langer Flug. Der Start war etwas turbulent durch die herbstliche Wolkendecke , aber insgesamt recht entspannt. Auf der Reiseflughöhe von etwa 11,5 km angekommen, wurde auch das Entertainment Programm auf den Bildschirmen in der Sitzlehne aktiviert. Die Auswahl aus Filmen, Serien, Spielen und den Fluginformationen war recht reichhaltig, auch wenn mir der gewählte Spielfilm „Der große Gatsby“nicht so sonderlich gefallen hat. Ansonsten haben wir die Zeit mit Lesen verbracht. Das Essen von Air Berlin war nicht besonders lecker. Leider gab es auch kein „Gourmet-Essen“ von Sansibar zu kaufen. Hier war wohl etwas schief gelaufen.

Im Kampf gegen die Müdigkeit und die Probleme mit den Beinen und Füßen auf Langstreckenflügen sind wir regelmäßig aufgestanden und haben viel Wasser getrunken.

Zum Ende des Fluges teilt Air Berlin dann die Zollformulare der USA aus. In diesem Formular sollten möglichst alle Fragen zur Einfuhr von Produkten mit „Nein“ beantwortet werden. Übrigens: wer noch frisches Obst dabei hat, muss dieses an Bord verzehren, da die US-Behörden dies ansonsten als Problem bei der Einreise ansehen könnten.

Auf dem Flug gab es dann zwei größere Starkwindfelder mit eher leichten Turbulenzen. Währenddessen wurden die Anschnallzeichen im Flugzeug aktiviert.

Der Sinkflug war noch etwas holpriger als die Startphase, insgesamt aber erträglich. Das Flugzeug hat dann nach den letzten Meter über das Wasser auf einer Landebahn von JFK Airport aufgesetzt. Man bemerkt die Größe des Flughafens aufgrund der langen Rollzeit bis zum Terminal. Dort gab es jedoch glücklicherweise einen direkten Zugang über einen „Finger“ direkt am Flugzeug.

Ankunft JFK Airport

Innerhalb des Flughafens JFK Airport sind die Wege dann doch recht lang. Es empfiehlt sich die Laufbänder zu benutzen, insbesondere wenn man noch Gepäck dabei hat. Sonst hat man nach dem langen Flug eine ganz schöne Lauferei vor sich.

Die erste Station innerhalb des Flughafengebäudes ist dann die Border Control, die Einreise in die Vereinigten Staaten, die sich insbesondere im JFK Airport als recht zeitaufwendig darstellt. Wir landeten in einer Schlange von etwa 400 Menschen und in unserem Bereich etwa 4 besetzten Schaltern. Unsere erste Zeitschätzung belief sich auf 1-2 Stunden. Wir hatten jedoch „Glück“. Etwa nach einer Stunde wurde direkt vor uns ein „Tor“ geöffnet und wir durften uns in dem Bereich für „Visum/Green Card“ anstellen, wo nicht viel los war. Dann ging es recht schnell. Fingerabdrücke hatten wir während unseres letzten US-Aufenthaltes bereits abgegeben, so dass die Abfertigung am Schalter reibungslos war.

Dann ging es zum Gepäckband, wo die Koffer von einem Flug aus Berlin und aus Düsseldorf auf uns warten sollten. Tatsächlich bewegten sich bereits diverse Koffer auf dem Band. Es waren aber – wie sich später herausstellte – nur „Berliner Koffer“. Die Düsseldorfer Gepäckstücke waren bereits auf der anderen (nicht einsehbaren) Seite außerhalb des Bandes abgestellt worden. Wir haben sie nur zufällig bei der Suche nach einer Toilette entdeckt.

Hinter der Gepäckhalle kommt dann noch einmal eine Kontrolle. Diesmal geht es um die Zollkontrolle. Wenn alles glatt geht – so wie bei uns – muss man lediglich sein ausgefülltes Formular vorlegen. Der Zoll-Officer macht seinen Stempel drauf und man darf weiter gehen. Ein erstes Freiheitsgefühl macht sich breit.

Auch wenn man fast überall in New York – auch bei Kleinbeträgen – mit der Kreditkarte zahlen kann, haben wir vor Verlassen des (im Übrigen nicht gerade schönen) Flughafengebäudes noch Bargeld abgehoben. Dann ging es in Richtung Taxistand. Die Beschilderung ist leider nicht ganz optimal, aber dort wo sich eine lange Schlange bildet, findet man meist auch die Taxen. Bei uns war allerdings weit und breit kein Yellow-Cab zu sehen. Auch die Schlange vor uns wurde nicht kleiner. Glücklicherweise wurde uns dann ein privates Shuttle für $ 65 angeboten. Kein Schnäppchen, dafür war der Wagen (ein schwarzer Hummer mit getönten Scheiben) auch nagelneu und der Fahrer freundlich und professionell. Die Fahrt nach Midtown New York dauerte etwa 45 Minuten, was für die Zeit von 17 Uhr mitten in der Rush-Hour nicht so schlecht war.

Unser Shuttle hielt dann gegen 18 Uhr vor dem Hotel (also etwa 2,5 h Stunden nach der Landung).

Gebucht hatten wir das Night Hotel Times Square in der 47th Street.. Dort erlebten wir eine eher unangenehme Überraschung, was wir im zweiten Teil des Blogs berichten werden.

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