Unruhige Nacht im Night Hotel Times Square und Dinner im Spice Market

Night Hotel Times Square
Night Hotel Times Square

Perfekt gelegen an der 47th Street am Times Square

Von außen sah das Night Hotel Times Square ganz ordentlich aus, auch wenn die Fassade bereits auf ein älteres Baujahr schließen ließ. Der Rezeptionsbereich sah im Übrigen auch deutlich anders aus, als in den Beschreibungen des Hotels im Internet. Sehr viel heller, aber auch etwas unpersönlicher. Das Einchecken verlief problemlos. Wir bekamen die Karten für den Raum 522.

Unser Raum 522 im Night Hotel Times Square

Mit unseren zwei großen Koffern, dem Reisetrolley, einer Kameratasche, einer Umhängetasche und einer Handtasche bestückt, öffneten wir die Tür und landeten buchstäblich im Bett. Die Tür ließ sich gerade einmal so öffnen, dass das Türblatt am Bette endete. Denselben „Platz“ gab es dann auch noch einmal auf der anderen Seite des Betts zum Fenster hin. Nur wenig größer war der Bereich zwischen Fußende und Stirnwand des Zimmers. Dort gab es einen Flatscreen und den Eingang zu einem Mikro-Bad. Sprich: das Hotelzimmer war winzig. Das Bett hatte vermutlich gerade mal eine Breite von 1,20  m. Wir waren ziemlich geschockt und auch recht enttäuscht, zumal die Bewertungen des Night Hotel Times Square  im Internet durchweg positiv waren. Von dem langen Flug und dem mittlerweile bereits 17 Stunden dauernden Tag waren wir allerdings erst einmal so erschöpft, dass wir uns erst einmal nicht groß aufregten. Nach und nach machten sich dann aber die Probleme des kleinen Zimmers und noch einige andere Themen bemerkbar. So konnte man seine Koffer in den schmalen Zwischenräumen zwischen Bett und Wand nicht vollständig aufklappen. Man musste die Sachen rausnehmen und den Koffer wieder verschließen. Außerdem war es im Zimmer eiskalt und die Klimaanlage, die das Zimmer erwärmen sollte, brutal laut.

Der Ausblick aus dem Zimmer war so schlimm, dass wir den Vorhang direkt wieder geschlossen haben: man schaute auf ein Flachdach eines benachbarten Gebäudes, auf dem die Dachsanierung wohl etwas ins Stocken gekommen war. Offene verrostete Bauteile und Baumaschinen waren irgendwie nicht so hübsch.

Eine kurze Pause auf dem Bett machte uns deutlich, dass man hier zu zweit wohl nicht wirklich gut schlafen werden kann. Eine einzige Bettdecke, die 1,20 m Breite, eine Matratze in die man teilweise einsinkt und das deutliche Quietschen und Knarren versprachen nichts Gutes. Wir sagten uns dennoch „Ist ja nur für drei Nächte. Wir werden das schon irgendwie schaffen, zumal wir ohnehin mehr auf den Straßen von New York als auf dem Zimmer verbringen wollten“. Ärgerlich war jedoch schon, dass wir für die drei Tage ca. $ 1000 werden ausgeben müssen.

Dinner im “Spice Market”

Restaurant Spice Market NY

Eine gute Empfehlung für ein stylisches Thai-Restaurant in New York

Na gut. Der Ortswechsel für den Abend stand bevor. Es war 19:40 Uhr und unser erstes Dinner in New York stand bevor. Das Restaurant „Spice Market“ hatten wir aufgrund der Empfehlungen von Timeout NY reserviert, was mit dem System von www.opentable.com wirklich hervorragend funktioniert.

Also runter vom ungemütlichen Bett und raus auf die Straße. Erst jetzt realisierten wir, wie nah der Times Square tatsächlich vom Hotel lag. Lediglich 50 m Fußweg und man steht inmitten der Leuchtreklamen. Ein wirklich beeindruckender Anblick. Wir haben erste Fotos gemacht und uns dann ein Yellow Cab herangewunken. Das geht in New York ja immer wieder außergewöhnlich schnell. Ohnehin hat man den Eindruck, dass in New York mindestens die Hälfte der Fahrzeuge auf der Straße gelb sind. Im Taxi lief das Taxi-TV Programm, das uns in den nächsten Tagen begleiten würde. Irgendwann kannte man die Trailer allerdings auch schon auswendig…

Die Taxifahrt zum Spice Market im trendigen Meatpacking District dauerte etwa 20 Minuten. Das Restaurant liegt an einer Straßenecke und schon wenn man reinkommt, ist man beeindruckt. Hohe Decken, viel altes Holz und zurückhaltende asiatische Deko. Die Einrichtung war ganz nach unserem Geschmack. Unsere Reservierung wurde schnell gefunden und wir bekamen einen Tisch im Untergeschoß ganz hinten rechts. Ein kleiner Tisch, aber dafür ein guter Platz mit Blick in den gesamten Raum, die Bar auf der linken Seite und die Treppe in das obere Geschoss. Die Speisekarten wurden uns recht schnell gebracht ebenso wie ein paar Chips mit Dips. Wir entschieden uns für das Thunfisch Tartar und scharfe Hähnchenflügel nach Thai-Art. US-typisch war die Frage der Spice Market Mitarbeiterin, ob wir irgendwelche bekannten Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten hätten.

Sowohl die Vorspeisen als auch der Hauptgang waren ziemlich gut, auch wenn das Steak ein ganz wenig zu trocken war. Zum Essen gab es ein bescheidenes Lager Bier mit dem recht stolzen Preis von U$ 7. Dies war im Übrigen das preiswerteste Bier. New York ist eben nicht ganz billig. Insgesamt hat das Dinner U$ gekostet.

Mit dem Taxi ging es dann zurück zum Times Square, wo wir noch ein paar klassische Fotos der Leuchtreklamen geschossen haben. Einige findet Ihr in diesem Beitrag. Nach einem Besuch im Disney Store, der auch um 22:00 Uhr Ortszeit noch auf hatte, ging es nach unserem 21 Stunden-Tag dann ins Bett.

Die Nacht im Night Hotel Times Square

An Schlafen war in dieser ersten Nacht im Night Hotel Times Square allerdings nicht zu denken. Das Bett war denkbar ungemütlich und so eng, dass wir uns ständig gegenseitig wieder aufweckten. Die Geräusche von der Straße und einer Baustelle, auf der auch in der Nacht gearbeitet wurde, waren extrem nervend. Und dann gab es da auch noch den Brandmelder, der eine extrem helle Leuchtdiode hatte, die in regelmäßigen Lichtblitzen das Zimmer erhellte. Wie es dann am Freitag den 11.10.2013 in New York und im Night Hotel Times Square weiterging erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag.

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Unruhige Nacht im Night Hotel Times Square und Dinner im Spice Market

Night Hotel Times Square Oktober 10th, 2013
Night Hotel Times Square

Perfekt gelegen an der 47th Street am Times Square

Von außen sah das Night Hotel Times Square ganz ordentlich aus, auch wenn die Fassade bereits auf ein älteres Baujahr schließen ließ. Der Rezeptionsbereich sah im Übrigen auch deutlich anders aus, als in den Beschreibungen des Hotels im Internet. Sehr viel heller, aber auch etwas unpersönlicher. Das Einchecken verlief problemlos. Wir bekamen die Karten für den Raum 522.

Unser Raum 522 im Night Hotel Times Square

Mit unseren zwei großen Koffern, dem Reisetrolley, einer Kameratasche, einer Umhängetasche und einer Handtasche bestückt, öffneten wir die Tür und landeten buchstäblich im Bett. Die Tür ließ sich gerade einmal so öffnen, dass das Türblatt am Bette endete. Denselben „Platz“ gab es dann auch noch einmal auf der anderen Seite des Betts zum Fenster hin. Nur wenig größer war der Bereich zwischen Fußende und Stirnwand des Zimmers. Dort gab es einen Flatscreen und den Eingang zu einem Mikro-Bad. Sprich: das Hotelzimmer war winzig. Das Bett hatte vermutlich gerade mal eine Breite von 1,20  m. Wir waren ziemlich geschockt und auch recht enttäuscht, zumal die Bewertungen des Night Hotel Times Square  im Internet durchweg positiv waren. Von dem langen Flug und dem mittlerweile bereits 17 Stunden dauernden Tag waren wir allerdings erst einmal so erschöpft, dass wir uns erst einmal nicht groß aufregten. Nach und nach machten sich dann aber die Probleme des kleinen Zimmers und noch einige andere Themen bemerkbar. So konnte man seine Koffer in den schmalen Zwischenräumen zwischen Bett und Wand nicht vollständig aufklappen. Man musste die Sachen rausnehmen und den Koffer wieder verschließen. Außerdem war es im Zimmer eiskalt und die Klimaanlage, die das Zimmer erwärmen sollte, brutal laut.

Der Ausblick aus dem Zimmer war so schlimm, dass wir den Vorhang direkt wieder geschlossen haben: man schaute auf ein Flachdach eines benachbarten Gebäudes, auf dem die Dachsanierung wohl etwas ins Stocken gekommen war. Offene verrostete Bauteile und Baumaschinen waren irgendwie nicht so hübsch.

Eine kurze Pause auf dem Bett machte uns deutlich, dass man hier zu zweit wohl nicht wirklich gut schlafen werden kann. Eine einzige Bettdecke, die 1,20 m Breite, eine Matratze in die man teilweise einsinkt und das deutliche Quietschen und Knarren versprachen nichts Gutes. Wir sagten uns dennoch „Ist ja nur für drei Nächte. Wir werden das schon irgendwie schaffen, zumal wir ohnehin mehr auf den Straßen von New York als auf dem Zimmer verbringen wollten“. Ärgerlich war jedoch schon, dass wir für die drei Tage ca. $ 1000 werden ausgeben müssen.

Dinner im “Spice Market”

Restaurant Spice Market NY

Eine gute Empfehlung für ein stylisches Thai-Restaurant in New York

Na gut. Der Ortswechsel für den Abend stand bevor. Es war 19:40 Uhr und unser erstes Dinner in New York stand bevor. Das Restaurant „Spice Market“ hatten wir aufgrund der Empfehlungen von Timeout NY reserviert, was mit dem System von www.opentable.com wirklich hervorragend funktioniert.

Also runter vom ungemütlichen Bett und raus auf die Straße. Erst jetzt realisierten wir, wie nah der Times Square tatsächlich vom Hotel lag. Lediglich 50 m Fußweg und man steht inmitten der Leuchtreklamen. Ein wirklich beeindruckender Anblick. Wir haben erste Fotos gemacht und uns dann ein Yellow Cab herangewunken. Das geht in New York ja immer wieder außergewöhnlich schnell. Ohnehin hat man den Eindruck, dass in New York mindestens die Hälfte der Fahrzeuge auf der Straße gelb sind. Im Taxi lief das Taxi-TV Programm, das uns in den nächsten Tagen begleiten würde. Irgendwann kannte man die Trailer allerdings auch schon auswendig…

Die Taxifahrt zum Spice Market im trendigen Meatpacking District dauerte etwa 20 Minuten. Das Restaurant liegt an einer Straßenecke und schon wenn man reinkommt, ist man beeindruckt. Hohe Decken, viel altes Holz und zurückhaltende asiatische Deko. Die Einrichtung war ganz nach unserem Geschmack. Unsere Reservierung wurde schnell gefunden und wir bekamen einen Tisch im Untergeschoß ganz hinten rechts. Ein kleiner Tisch, aber dafür ein guter Platz mit Blick in den gesamten Raum, die Bar auf der linken Seite und die Treppe in das obere Geschoss. Die Speisekarten wurden uns recht schnell gebracht ebenso wie ein paar Chips mit Dips. Wir entschieden uns für das Thunfisch Tartar und scharfe Hähnchenflügel nach Thai-Art. US-typisch war die Frage der Spice Market Mitarbeiterin, ob wir irgendwelche bekannten Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten hätten.

Sowohl die Vorspeisen als auch der Hauptgang waren ziemlich gut, auch wenn das Steak ein ganz wenig zu trocken war. Zum Essen gab es ein bescheidenes Lager Bier mit dem recht stolzen Preis von U$ 7. Dies war im Übrigen das preiswerteste Bier. New York ist eben nicht ganz billig. Insgesamt hat das Dinner U$ gekostet.

Mit dem Taxi ging es dann zurück zum Times Square, wo wir noch ein paar klassische Fotos der Leuchtreklamen geschossen haben. Einige findet Ihr in diesem Beitrag. Nach einem Besuch im Disney Store, der auch um 22:00 Uhr Ortszeit noch auf hatte, ging es nach unserem 21 Stunden-Tag dann ins Bett.

Die Nacht im Night Hotel Times Square

An Schlafen war in dieser ersten Nacht im Night Hotel Times Square allerdings nicht zu denken. Das Bett war denkbar ungemütlich und so eng, dass wir uns ständig gegenseitig wieder aufweckten. Die Geräusche von der Straße und einer Baustelle, auf der auch in der Nacht gearbeitet wurde, waren extrem nervend. Und dann gab es da auch noch den Brandmelder, der eine extrem helle Leuchtdiode hatte, die in regelmäßigen Lichtblitzen das Zimmer erhellte. Wie es dann am Freitag den 11.10.2013 in New York und im Night Hotel Times Square weiterging erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag.

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