New York Shopping – erster Tag

New York Shopping
New York Shopping

Eingang des Apple Store am Anfang der 5th Avenue

Dies sollte der erste Tag unseres New York Shopping Erlebnisses werden. Zunächst einmal sind wir aber erst einmal total gerädert gegen 07:00 Uhr Ortszeit aufgestanden und haben uns an der Rezeption des Night Hotel Time Square über das nervige Zimmer 522 beschwert. Als Plan-B hatten wir bereits ein anderes Hotel über www.booking.com herausgesucht. Wir waren uns allerdings unsicher, ob die Rezeption eine Stornierung der restlichen Tage akzeptieren würde. Wir sind also runtergegangen und haben von unseren nächtlichen Störquellen berichtet. Die Rezeptionsmitarbeiterin fragte dann nach unserer Zimmernummer. Als wir dann die Zimmernummmer 522 genannt hatten, nickte sie verständig und bot uns ein größeres und leiseres Zimmer an. Wir konnten den Raum 918 auch erst einmal testen. 918 war tatsächlich fast doppelt so groß und hatte auch noch einen Seitenblick auf den Times Square. Ganz leise war es auch nicht, da die etlichen Klimaanlagen von den benachbarten Dächern einen ständigen „Rausch-Sound“ erzeugten. Da aber der Rest stimmt und auch das Bett Queen-Size Format hatte, entschlossen wir uns zum Wechsel.

Nach dem Auspacken (was in diesem Zimmer tatsächlich funktionierte) sind wir dann raus aus dem Hotel, um nach einem geeigneten Frühstück zu suchen. Wir hatten bewusst kein Frühstück mitgebucht, weil wir gerne Frühstücksalternativen in New York testen wollten. Da wir allerdings sehr hungrig waren, führte uns unser Weg lediglich auf den Times Square, wo wir irgendwie nichts Ansprechendes gefunden haben. Wir haben uns daher für eine verlässliche (wenn auch nicht unbedingt gesunde) Variante entschieden: McDonalds am TimesSquare. Menu 10 war dort ein neuer Frühstücksbagel mit Steak und Zwiebeln. Wir fanden ihn sehr lecker und aufbauend nach der anstrengenden Nacht. Muss aber sicherlich nicht jeder mögen…

New York Shopping – Teil 1: 5 th Avenue

Etwas später als geplant, haben wir uns dann auf den Weg zur 5th Avenue gemacht. Die 5th Avenue lag nur zwei Blocks entfernt und war unser erster geplanter New York Shopping Anlaufpunkt. Wir kamen in der Höhe des Rockefeller Centers an der 5th Avenue an. Die ersten Stores, die wir angelaufen sind, waren H&M und Zara. Hier gab es jedoch nichts aufregendes zu sehen. Eigentlich hatten wir von H&M in New York einen ausgefallenen Flagship-Store erwartet, wie z.B. in Barcelona, in dem es auch sehr ausgefallene und ungewöhnliche Klamotten gibt. Doch es blieb bei dem typischen H&M Standard mit eher langweiligen und einfachen Sachen. Auch bei Zara gab es nur wenig ansprechende Fashion. Ein wenig interessanter war der Hollister Store auf der 5th. Auch wenn es Hollister Stores mittlerweile auch in Deutschland gibt, beeindruckte die New Yorker Filiale mit einer riesigen projizierten Wasserfläche im Eingang und verschlungenen Gängen im Inneren. Gewohnt dunkel und laut war das Shopping-Erlebnis. Wir haben ein paar ganz nette bunte und dicke Sachen für den Winter gekauft. Etwas Farbe kann im grauen Winter nicht schaden.

Der nächste Laden, der mit einer riesigen Glasfassade auf sich aufmerksam macht, ist der relative neue Store der japanischen Fashion-Kette UNI QLO. Überdimensionale Werbung für leichte Daunenjacken für U$ 59 (!), haben uns dann angelockt. Im Untergeschoss wirkte der Laden überschaubar groß und die Auswahl beschränkte sich auf die besagten Daunenjacken, allerdings in allen erdenkbaren Farben. Die 1. Etage ist unglaublich groß. Wer den zurückhaltenden japanischen Modestil mag findet hier alle Kleidungskategorien für Männer und Frauen. Tolle Basics und lebendige Farben. Wir haben in diesem Laden etwas mehr als eine Stunde verbracht. Lohnt sich also.

Mittlerweile war es schon fast Mittag und wir waren bereits halb verdurstet. Da die Lagen auf dieser Höhe der 5th Avenue extrem teuer sind, finden sich hier keine Supermärkte oder Cafés, so dass man sich etwas umschauen muss. Geholfen  hat uns dann einer der Würstchenstande auf der 5th, wo man Getränke (allerdings zu stolzen Preisen) bekommt. Diese Wasserquellen sollte man nutzen, wenn man nicht gerade in ein Restaurant oder Cafe in den Nebenstraßen der 5th Avenue gehen will.

Unsere nächste Station war Abercrombie & Fitch, die es mittlerweile auch in einigen deutschen Städten gibt.  Dennoch war der New Yorker Store einen Besuch wert. Auf 4 Etagen findet man alle gewohnten Abercrombie Produkte. Ähnlich wie im Hollister Store war es auch hier wieder gewohnt dunkel und laut. Während im Hollister mehr Surfer-Musik und etwas rockigere Musik lief, setzt Abercrombie auf Elektro. Beides aber ganz cool. Wer es also mag, der sollte auf den Abercrombie nicht verzichten. Wir haben hier ebenfalls eine Stunde verbracht.

Da mittlerweile trotz der energiereichen Mahlzeit bei McDonalds wieder der Hunger einsetzte, machten wir uns auf die Suche nach einem kleinen und bezahlbaren Restaurant in der Nähe der 5th Avenue, da wir unseren Shopping-Trip am Nachmittag fortsetzen wollten. Wir wurden in einer Nebenstraße bei einem kleinen Koreaner fündig. Ein faires Mittagsmenü für etwa 50 U$ für uns beide.

 New York Shopping – der Nachmittag

Gestärkt ging es dann rüber zum Apple Store in der Nähe des Central Parks. Der Eingang geht über einen großen Glasquader in das Untergeschoss. Innen drin war es wie immer richtig voll und an den Kassen gab es lange Schlangen.

Nächster Halt war der Spielzeugladen FAO Schwartz, direkt neben dem Apple Store. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal hier und fanden ihn damals ziemlich beeindruckend. Nach der Übernahme von Toys r us wirkte der Laden jedoch erheblich bunter und trashiger mit weniger Stofftieren und dafür mehr Spielsachen. Aufgrund der Größe ist der Laden jedoch sicherlich einen Besuch wert.

 

Jetzt ging es auf der anderen Seite der 5th Avenue wieder zurück. Ein kurzer Abstecher in den Diesel Store führte zu einem kleinen Schock. Eine Diesel-Jeans aus der neuen Kollektion kostete hier U$ 350,00. Eindeutig zu viel für eine Diesel-Jeans. Wir verließen den Laden relativ schnell. Ob dies ein 5th Avenue Preis war, oder ob sich Diesel mit diesen Preisen in das Hochpreissegment hochpuschen möchte?

 

Nächster Stop war der Armani Exchange auf der 5th. Dieser Store hat richtig Spass gemacht. Insbesondere für Männer gibt es ausgefallene und hochwertige Fashion für vernünftige Preise. Armani Exchange gibt es nur in Nordamerika und ist erheblich billiger als die Kleidung der Muttermarke Armani in Europa. T-Shirts gab es für etwa U$ 20, Pullover für U$ 90 und Jacken für U$ 150. Darüber hinaus hatte der Laden auch noch einen Discount auf alle Sachen in Höhe von 30 %. Unsere Taschen wurden prall gefüllt.

 

Die prallen Taschen führten allerdings auch zu einem recht hohen Gewicht, da wir seit dem Beginn unseres Shoppingtages noch nicht wieder zurück ins Hotel gegangen waren.

 

Aber ein bisschen durchhalten wollten wir noch. Es gab also einen Abstecher in den Barnes & Nobles auf der 5th, der jedoch im Vergleich zu einigen neuen deutschen Buchläden recht muffig und altbacken wirkte. Wir sind also schnell wieder raus.

 

Da die Schultern und Arme zu schmerzen begannen von den diversen Tüten und ihrem Inhalt ging es kurz ins Hotel. Dort ließen wir uns erst einmal aufs Bett fallen. Den Jetlag merkte man noch deutlich. Nach deutscher Zeit war es bereits 24 Uhr. Wir gaben uns eine halbe Stunde und sind dann nochmal zurück auf die 5th Avenue und zwar zu Guess und Sephora. Guess war insgesamt ganz nett, wenn auch manchmal zu viel Glitter und glänzende Klamotten. Sephora war eine ziemliche Enttäuschung, insbesondere wenn man die schönen Filialen in Europa, z.B. in Spanien und Portugal kennt. Der New Yorker Laden bestand zu 80 % aus Kosmetik und kaum Parfums, wonach wir eigentlich Ausschau gehalten hatten. Für Männer gab es so gut wie gar nichts. Die Abteilung beschränkte sich auf wenige Quadratmeter.

 

Mittlerweile war es 19:00 Uhr und so langsam verloren wir die Lust für diesen Abend. Ein letzter Abstecher in einen Desigual Laden und dann zurück ins Hotel.

 

Am Abend hatten wir dann für 21:00 Uhr einen Tisch in unserem New Yorker Lieblingssteakhaus Del Friscos gebucht. Wir bekamen einen ganz schönen Tisch. Nachteil war allerdings, wie im auch im Spice Market am gestrigen Tag, dass es hier eiskalt war. Die Amerikaner lieben es offenbar tiefgefroren zu essen. Draußen war es tatsächlich relativ mild obwohl ein starker Wind wehte (etwa 20 Grad am Abend). Hier im Restaurant wirkte es deutlich kälter und dann dieser nervige ständige Luftzug. Wir behielten unsere Jacken daher an. Vielleicht ist dies aber auch eine Strategie der Restaurantinhaber, dass man es sich hier beim Essen nicht zu lange gemütlich gemacht. Man will schließlich den Tisch wieder frei bekommen. Dies ist ohnehin in fast jedem Restaurant recht unangenehm: Sobald man nichts mehr bestellt, bekommt man unaufgefordert die Rechnung auf den Tisch gelegt. Eine dezente Aufforderung das Restaurant schnell wieder zu verlassen, wenn von dem Gast finanziell nichts mehr zu erwarten ist. Irgendwie uncharmant für uns Europäer…

 

Ansonsten war das Steak wieder einmal genial. Wir hatten wie beim letzten Mal ein Porterhouse Steak zum stolzen Preis von U$ 75,00 pro Person. Aber die 750 Gramm Fleisch und die gigantischen Zwiebelringe dazu waren definitiv ihr Geld wert. Nach dem Abendessen begaben wir uns auf den Rückweg zum Times Square, wo wir den M&M Shop besucht haben. Über drei Etagen gibt es alles rund um die Zuckerprodukte inklusive einer riesigen Leuchtreklame an der Fassade. Nach einigen letzten Fotos vom immer wieder beeindruckenden Times Square ging dieser erste Shoppingtag zu Ende.

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New York Shopping – erster Tag

New York Shopping Dezember 31st, 2013
New York Shopping

Eingang des Apple Store am Anfang der 5th Avenue

Dies sollte der erste Tag unseres New York Shopping Erlebnisses werden. Zunächst einmal sind wir aber erst einmal total gerädert gegen 07:00 Uhr Ortszeit aufgestanden und haben uns an der Rezeption des Night Hotel Time Square über das nervige Zimmer 522 beschwert. Als Plan-B hatten wir bereits ein anderes Hotel über www.booking.com herausgesucht. Wir waren uns allerdings unsicher, ob die Rezeption eine Stornierung der restlichen Tage akzeptieren würde. Wir sind also runtergegangen und haben von unseren nächtlichen Störquellen berichtet. Die Rezeptionsmitarbeiterin fragte dann nach unserer Zimmernummer. Als wir dann die Zimmernummmer 522 genannt hatten, nickte sie verständig und bot uns ein größeres und leiseres Zimmer an. Wir konnten den Raum 918 auch erst einmal testen. 918 war tatsächlich fast doppelt so groß und hatte auch noch einen Seitenblick auf den Times Square. Ganz leise war es auch nicht, da die etlichen Klimaanlagen von den benachbarten Dächern einen ständigen „Rausch-Sound“ erzeugten. Da aber der Rest stimmt und auch das Bett Queen-Size Format hatte, entschlossen wir uns zum Wechsel.

Nach dem Auspacken (was in diesem Zimmer tatsächlich funktionierte) sind wir dann raus aus dem Hotel, um nach einem geeigneten Frühstück zu suchen. Wir hatten bewusst kein Frühstück mitgebucht, weil wir gerne Frühstücksalternativen in New York testen wollten. Da wir allerdings sehr hungrig waren, führte uns unser Weg lediglich auf den Times Square, wo wir irgendwie nichts Ansprechendes gefunden haben. Wir haben uns daher für eine verlässliche (wenn auch nicht unbedingt gesunde) Variante entschieden: McDonalds am TimesSquare. Menu 10 war dort ein neuer Frühstücksbagel mit Steak und Zwiebeln. Wir fanden ihn sehr lecker und aufbauend nach der anstrengenden Nacht. Muss aber sicherlich nicht jeder mögen…

New York Shopping – Teil 1: 5 th Avenue

Etwas später als geplant, haben wir uns dann auf den Weg zur 5th Avenue gemacht. Die 5th Avenue lag nur zwei Blocks entfernt und war unser erster geplanter New York Shopping Anlaufpunkt. Wir kamen in der Höhe des Rockefeller Centers an der 5th Avenue an. Die ersten Stores, die wir angelaufen sind, waren H&M und Zara. Hier gab es jedoch nichts aufregendes zu sehen. Eigentlich hatten wir von H&M in New York einen ausgefallenen Flagship-Store erwartet, wie z.B. in Barcelona, in dem es auch sehr ausgefallene und ungewöhnliche Klamotten gibt. Doch es blieb bei dem typischen H&M Standard mit eher langweiligen und einfachen Sachen. Auch bei Zara gab es nur wenig ansprechende Fashion. Ein wenig interessanter war der Hollister Store auf der 5th. Auch wenn es Hollister Stores mittlerweile auch in Deutschland gibt, beeindruckte die New Yorker Filiale mit einer riesigen projizierten Wasserfläche im Eingang und verschlungenen Gängen im Inneren. Gewohnt dunkel und laut war das Shopping-Erlebnis. Wir haben ein paar ganz nette bunte und dicke Sachen für den Winter gekauft. Etwas Farbe kann im grauen Winter nicht schaden.

Der nächste Laden, der mit einer riesigen Glasfassade auf sich aufmerksam macht, ist der relative neue Store der japanischen Fashion-Kette UNI QLO. Überdimensionale Werbung für leichte Daunenjacken für U$ 59 (!), haben uns dann angelockt. Im Untergeschoss wirkte der Laden überschaubar groß und die Auswahl beschränkte sich auf die besagten Daunenjacken, allerdings in allen erdenkbaren Farben. Die 1. Etage ist unglaublich groß. Wer den zurückhaltenden japanischen Modestil mag findet hier alle Kleidungskategorien für Männer und Frauen. Tolle Basics und lebendige Farben. Wir haben in diesem Laden etwas mehr als eine Stunde verbracht. Lohnt sich also.

Mittlerweile war es schon fast Mittag und wir waren bereits halb verdurstet. Da die Lagen auf dieser Höhe der 5th Avenue extrem teuer sind, finden sich hier keine Supermärkte oder Cafés, so dass man sich etwas umschauen muss. Geholfen  hat uns dann einer der Würstchenstande auf der 5th, wo man Getränke (allerdings zu stolzen Preisen) bekommt. Diese Wasserquellen sollte man nutzen, wenn man nicht gerade in ein Restaurant oder Cafe in den Nebenstraßen der 5th Avenue gehen will.

Unsere nächste Station war Abercrombie & Fitch, die es mittlerweile auch in einigen deutschen Städten gibt.  Dennoch war der New Yorker Store einen Besuch wert. Auf 4 Etagen findet man alle gewohnten Abercrombie Produkte. Ähnlich wie im Hollister Store war es auch hier wieder gewohnt dunkel und laut. Während im Hollister mehr Surfer-Musik und etwas rockigere Musik lief, setzt Abercrombie auf Elektro. Beides aber ganz cool. Wer es also mag, der sollte auf den Abercrombie nicht verzichten. Wir haben hier ebenfalls eine Stunde verbracht.

Da mittlerweile trotz der energiereichen Mahlzeit bei McDonalds wieder der Hunger einsetzte, machten wir uns auf die Suche nach einem kleinen und bezahlbaren Restaurant in der Nähe der 5th Avenue, da wir unseren Shopping-Trip am Nachmittag fortsetzen wollten. Wir wurden in einer Nebenstraße bei einem kleinen Koreaner fündig. Ein faires Mittagsmenü für etwa 50 U$ für uns beide.

 New York Shopping – der Nachmittag

Gestärkt ging es dann rüber zum Apple Store in der Nähe des Central Parks. Der Eingang geht über einen großen Glasquader in das Untergeschoss. Innen drin war es wie immer richtig voll und an den Kassen gab es lange Schlangen.

Nächster Halt war der Spielzeugladen FAO Schwartz, direkt neben dem Apple Store. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal hier und fanden ihn damals ziemlich beeindruckend. Nach der Übernahme von Toys r us wirkte der Laden jedoch erheblich bunter und trashiger mit weniger Stofftieren und dafür mehr Spielsachen. Aufgrund der Größe ist der Laden jedoch sicherlich einen Besuch wert.

 

Jetzt ging es auf der anderen Seite der 5th Avenue wieder zurück. Ein kurzer Abstecher in den Diesel Store führte zu einem kleinen Schock. Eine Diesel-Jeans aus der neuen Kollektion kostete hier U$ 350,00. Eindeutig zu viel für eine Diesel-Jeans. Wir verließen den Laden relativ schnell. Ob dies ein 5th Avenue Preis war, oder ob sich Diesel mit diesen Preisen in das Hochpreissegment hochpuschen möchte?

 

Nächster Stop war der Armani Exchange auf der 5th. Dieser Store hat richtig Spass gemacht. Insbesondere für Männer gibt es ausgefallene und hochwertige Fashion für vernünftige Preise. Armani Exchange gibt es nur in Nordamerika und ist erheblich billiger als die Kleidung der Muttermarke Armani in Europa. T-Shirts gab es für etwa U$ 20, Pullover für U$ 90 und Jacken für U$ 150. Darüber hinaus hatte der Laden auch noch einen Discount auf alle Sachen in Höhe von 30 %. Unsere Taschen wurden prall gefüllt.

 

Die prallen Taschen führten allerdings auch zu einem recht hohen Gewicht, da wir seit dem Beginn unseres Shoppingtages noch nicht wieder zurück ins Hotel gegangen waren.

 

Aber ein bisschen durchhalten wollten wir noch. Es gab also einen Abstecher in den Barnes & Nobles auf der 5th, der jedoch im Vergleich zu einigen neuen deutschen Buchläden recht muffig und altbacken wirkte. Wir sind also schnell wieder raus.

 

Da die Schultern und Arme zu schmerzen begannen von den diversen Tüten und ihrem Inhalt ging es kurz ins Hotel. Dort ließen wir uns erst einmal aufs Bett fallen. Den Jetlag merkte man noch deutlich. Nach deutscher Zeit war es bereits 24 Uhr. Wir gaben uns eine halbe Stunde und sind dann nochmal zurück auf die 5th Avenue und zwar zu Guess und Sephora. Guess war insgesamt ganz nett, wenn auch manchmal zu viel Glitter und glänzende Klamotten. Sephora war eine ziemliche Enttäuschung, insbesondere wenn man die schönen Filialen in Europa, z.B. in Spanien und Portugal kennt. Der New Yorker Laden bestand zu 80 % aus Kosmetik und kaum Parfums, wonach wir eigentlich Ausschau gehalten hatten. Für Männer gab es so gut wie gar nichts. Die Abteilung beschränkte sich auf wenige Quadratmeter.

 

Mittlerweile war es 19:00 Uhr und so langsam verloren wir die Lust für diesen Abend. Ein letzter Abstecher in einen Desigual Laden und dann zurück ins Hotel.

 

Am Abend hatten wir dann für 21:00 Uhr einen Tisch in unserem New Yorker Lieblingssteakhaus Del Friscos gebucht. Wir bekamen einen ganz schönen Tisch. Nachteil war allerdings, wie im auch im Spice Market am gestrigen Tag, dass es hier eiskalt war. Die Amerikaner lieben es offenbar tiefgefroren zu essen. Draußen war es tatsächlich relativ mild obwohl ein starker Wind wehte (etwa 20 Grad am Abend). Hier im Restaurant wirkte es deutlich kälter und dann dieser nervige ständige Luftzug. Wir behielten unsere Jacken daher an. Vielleicht ist dies aber auch eine Strategie der Restaurantinhaber, dass man es sich hier beim Essen nicht zu lange gemütlich gemacht. Man will schließlich den Tisch wieder frei bekommen. Dies ist ohnehin in fast jedem Restaurant recht unangenehm: Sobald man nichts mehr bestellt, bekommt man unaufgefordert die Rechnung auf den Tisch gelegt. Eine dezente Aufforderung das Restaurant schnell wieder zu verlassen, wenn von dem Gast finanziell nichts mehr zu erwarten ist. Irgendwie uncharmant für uns Europäer…

 

Ansonsten war das Steak wieder einmal genial. Wir hatten wie beim letzten Mal ein Porterhouse Steak zum stolzen Preis von U$ 75,00 pro Person. Aber die 750 Gramm Fleisch und die gigantischen Zwiebelringe dazu waren definitiv ihr Geld wert. Nach dem Abendessen begaben wir uns auf den Rückweg zum Times Square, wo wir den M&M Shop besucht haben. Über drei Etagen gibt es alles rund um die Zuckerprodukte inklusive einer riesigen Leuchtreklame an der Fassade. Nach einigen letzten Fotos vom immer wieder beeindruckenden Times Square ging dieser erste Shoppingtag zu Ende.

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